© Simone Pfeiffer, Mosellandtouristik GmbH

Sterntour rund um Trier - Tour 1: Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg

  • Start: Bahnhof in Hermeskeil
  • Ziel: Trier
  • leicht
  • 53,90 km
  • 4 Std.
  • 177 m
  • 524 m
  • 125 m
  • 60 / 100
  • 20 / 100

Wo heute Fahrräder rollen, dampften früher Züge. Die historische Eisenbahnstrecke der Ruwer-Hochwald-Bahn wandelt sich zum Ruwer-Hochwald-Radweg. Wie die ehemalige Bahntrasse verbindet der Radweg die Höhen des Hunsrück mit dem Moseltal.

Auf durchgängig asphaltiertem Weg, den nur Radler, Inlineskater und Wanderer nutzen, geht es immer dem Mosel-Nebenfluss Ruwer entlang. Der Streckenverlauf führt Sie über mehr als zwanzig Brücken und durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft: Die Burg Grimburg, die Stiftshöfe in Kasel, sehenswerte Kirchen mit imposanten Altären, ein Quellmoor, der Stausee bei Kell oder der Wasserfall Sommerau sind die Highlights - entweder direkt an der Strecke oder mit einem lohnenden Abstecher erreichbar. 

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Abschnitt: Hermeskeil - Kell am See  

Der Radweg beginnt am ehemaligen Bahnhof auf dem Gelände des alten Bahnbetriebshofes, wo auch das private Dampflokmuseum untergebracht ist. Der Weg führt Sie zunächst nach Reinsfeld, wo die "Theresienwiese" zu einer kleinen Rast einlädt und eine alte Lok direkt am Radweg angeschaut werden kann. Durch eine Wald- und Wiesenlandschaft geht es vorbei am alten Bahnhofsgebäude von 1889 in den Luftkurort Kell am See. 

Abschnitt Kell am See - Zerf  

Von Kell am See aus führt der Radweg durch die Wiesenlandschaft des Naturschutzgebietes "Keller Mulde" und vorbei an Mandern, wo Sie dem Fluss Ruwer zum ersten Mal begegnen.  Am ehemaligen Bahnhof Zerf erreichen Sie den Mittelpunkt der Radstrecke, bevor in Hentern  Tal und Trasse um 90 Grad abbiegen - früher von den Zugführern als "Drehscheibe von Hentern" bezeichnet. 

Abschnitt Zerf - Pluwigerhammer

Auf diesem Streckenabschnitt überwindet der Radweg den größten Höhenunterschied. Auch zeigt sich die Ruwer hier von ihrer natürlichsten Seite mit Eisvögeln und Gebirgsstelzen. Sie passieren Burg Heidermühle und die Hinzenburger Mühle. In Pluwigerhammer befindet sich eine ehemalige Eisenschmelze und ein Hammerwerk mit Mahl- und Sägemühle.  

Abschnitt Pluwigerhammer - Trier-Ruwer

Vorbei am Gelände der bekannten ROMIKA-Schuhfabrik, die 1993 hier ihre Produktion einstellte, erblicken Sie schon bald vom Radweg aus die Burgruine Sommerau, die im 13. Jh. auf einem Felssporn erbaut wurde. Weiter führt der Weg nach Waldrach, der größten Gemeinde des Ruwertales. Der Nachbau einer römischen Wasserleitung gibt hier Zeugnis von der Baukunst antiker Ingenieure, die mit diesem Bauwerk die Römerstadt Trier mit Wasser versorgen konnten. Dann passieren Sie eine 39 m lange Brücke aus sibirischer Lärche. Die Stahlträger der ehemaligen Eisenbahnbrücke wurden durch Holz ersetzt, als Vorbild diente den Brückenbauern die berühmte Kapellbrücke in Luzern aus dem 14. Jh. Der letzte Streckenabschnitt ist geprägt durch die bewaldeten Ruwerauen und den Weinbau. Zahlreiche bekannte Weingüter begleiten Sie auf dem Weg in Richtung Ruwermündung. Am Bahnhof in Trier-Ruwer endet Ihre Radtour auf dem Ruwer-Hochwald Radweg. Um wieder zurück nach Trier zu kommen, folgen Sie der Beschilderung des Mosel-Radwegs. 

Anfahrt

Sie fahren morgens mit dem RegioRadler Ruwer-Hochwald (Linie RR200) vom Hauptbahnhof in Trier nach Hermeskeil. 

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